Was für ein Wettkampf! Spannung bis zum Schluss, starke Konkurrenz und ein Finale, das an Dramatik kaum zu überbieten war. Und mittendrin: Christian Hendricks – der Mann, der sich am Ende gegen alle Erwartungen durchsetzen konnte.
Schon im Vorfeld galt er bei den Buchmachern eher als Geheimtipp denn als Favorit. Doch genau solche Geschichten schreibt der Sport: Wenn jemand über sich hinauswächst, Nervenstärke beweist und im entscheidenden Moment liefert. Hendricks tat genau das – und krönte sich verdient zum Bataillonssieger.
Besonders reizvoll an diesem Triumph ist eine Anekdote, die im Bataillon längst Kultstatus erreicht hat. Denn es kommt durchaus vor, dass ein Sieger seine eigene Leistung erst mit etwas Abstand wirklich begreift – als hätte der Moment selbst so viel Energie und Eindrücke gebündelt, dass die Erkenntnis erst später vollständig ankommt.
Und so blieb nach der Siegesfeier zunächst die Frage:
Hat es sich wiederholt, dass der Bataillonssieger erst am nächsten Morgen davon erfahren hat, zu welcher Leistung er am Abend imstande war?
Der Bataillonssieger konnte dies mit einem klaren NEIN beantworten und fügte lediglich hinzu, dass es durchaus eine kurze Nacht war, er halt locker und ohne große Erwartungen in den Wettstreit gezogen ist und am nächsten Morgen mit vollem Bewusstsein wieder locker aufgestanden ist.
Am Ende bleibt vor allem eines: das Bild eines strahlenden Siegers, der vielleicht selbst kurz innehalten musste, um es zu begreifen – dessen Leistung aber völlig unbestritten ist.
Und genau deshalb wird man sich auch in Zukunft erinnern: 2026 war das Jahr von Christian Hendricks. Auch wenn es bei manchen erst am nächsten Morgen Klick gemacht hat.