Schieß Club St. Sebastianus Bislich

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Jungschützin oder Jungschütze werden
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vom Vorstand des S.C.

Auf allgemeinen Wunsch der bereits seit Monaten aktiven Schützen, die das sportliche Schießen und den Wettstreit auf überörtlicher Ebene anstrebten, wurde vom damaligen Schießmeister Willi Ramms einen Versammlung für alle am Schießsport interessierten Schützen einberufen. Am 21. Juni 1963 referierten Bezirksschießmeister Paul Berndsen und Bezirksbundesmeister Heinrich Boers noch einmal zum Thema Schießsport und den damit verbundenen Verpflichtungen und der Werbung für die Bruderschaft. So wurde diese Zusammenkunft zur Gründungsversammlung, in der sich 15 Mitglieder in die Aufnahmeliste eintrugen; diese wählten  einen Vorstand, der dann sofort seine Arbeit aufnahm. Der zu der Zeit amtierende Bezirksbundesmeister Heinrich Boers wurde ob seiner Verdienste zur Entstehung der Schießsportabteilung zum Ehrenmitglied ernannt. Danach wurden die Regularien für das Trainingsschießen, Beitragssätze sowie Aufsichtspflichten festgelegt. Alle zwei Monate sollte eine Versammlung stattfinden, bis ein gefestigter Ablauf garantiert war.
 

Aller Anfang ist schwer – das mussten seinerzeit die aktiven Schützen feststellen, die sich im Wettstreit mit den bereits seit längerer Zeit aktiven Bruderschaften links- und rechtsrheinisch zu messen hatten. Aber mit Trainingsfleiß und neuen talentierten jungen Schützen änderte sich auch dieses, und es wurden schon bald gute Erfolge im Mannschafts- und Einzelwettbewerb erzielt. Das erste Amtsverbandschießen, die erste große Vereinsmeisterschaft, viele Pokal- und Freund-schaftskämpfe: alles große Anforderungen für die kleine aktive Gruppe. So wurde Jahr für Jahr erfolgreich gearbeitet. 1967 übergab Schießmeister Willi Ramms, der aus gesundheitlichen und zeitlichen Gründen sein Amt niedergelegt hatte, den Vorsitz an seinen gewählten Nachfolger Heinz Giesen. Bis zum heutigen Tag erfüllt Heinz Giesen diese Aufgabe mit ganzer Hingabe und großem Geschick.
In der Mitgliederversammlung vom 23. November 1969 wurde lebhaft diskutiert, ob ein Anschluss an den Deutschen Schützenbund eine sportliche Herausforderung oder eine zusätzliche Belastung wäre, da die Verbände auf höherer Ebene noch nicht zusammenar-beiteten. Der Beschluss wurde gefasst. Somit war der St. Sebastianus Schießclub Mitglied des Schießsportverbandes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und ab dem 1. Januar 1970 auch Mitglied des Deutschen Schützenbundes. Die Verbindung zum RSB (Rheinischer Schützenbund), dem die Sportschützen jetzt zugeteilt waren, erwies sich schon bald als sehr positiv. Die sportliche Herausforderung war groß, aber auch die Anzahl der Wettkämpfe nahm nun ein weit größeres Ausmaß an als die Schützen erwartet hatten.
 

Mit unzähligen Erfolgen bis in die heutige Zeit bringt die Schießsportgruppe einen Nachweis für gute, kontinuierliche Arbeit. Rundenwettkämpfe, Freundschaftsschießen, Vereins-, Bezirks-, Kreismeisterschaften, Bezirks- und Kreispokalschießen,
Diözesan-, Landes-, Bundes- und Deutsche Meisterschaften fordern die Sportschützen Jahr für Jahr und verlangen Einsatz, Disziplin und Verantwortung. Aber es brachte auch unzähligen Schützen den Prinzen- oder Meistertitel bis hin zum Titel des Bundessiegers bzw. der Bundessiegerin und sogar den der Deutschen Meisterin 2002.
Jeder Schütze hat die Möglichkeit, in mehreren Disziplinen zu schießen und im Mannschafts- sowie im Einzelwettbewerb  erfolgreich zu sein. Deswegen liest man oftmals, dass Schützen oder Schützinnen in drei, vier oder fünf Disziplinen zu hochrangigen Meisterschaften fahren. Bei der Stadtmeisterschaft 2002 wurden wir zum 12. Mal in Folge „Bester Verein“ und stellten zum wiederholten Male den „Besten Schützen“ bzw. die „Beste Schützin“ und die „Beste Mannschaft“ des Stadtverbandes.

 

Deutsche Vizemeisterin Eva Schmitz,
Deutsche Meisterin Barbara Krebs
auf der Olympia Sportanlage in München - Hochbrück

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