Geschichte des Schützenwesens am Niederrhein

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Jungschützin oder Jungschütze werden
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von Heinz Awater

Die Verbände von Schützengesellschaften und –Bruderschaften waren zunächst in Flandern im 13. Jahrhundert aufgetaucht. Die flämischen Städte, die im Spätmit-telalter durch Handel und Gewerbe eine hohe Blüte erreicht hatten und damit Schwerpunkte einer frühen westeuropäischen Stadtkultur geworden waren, wurden zum Wegbereiter des Schützenwesens, das sich im nordwesteuropäischen Raum rasch verbreitete.
Flandern war im 13. und  14. Jahrhundert der Schauplatz zahlreicher Kriege und machtpolitischer Auseinandersetzungen. Die nach Freiheit und Unabhängigkeit strebende Bevölkerung der aufblühenden Städte und Landschaften gründeten Schützengesellschaften oder –Bruderschaften. Die wehrfähigen Männer über-nahmen die seit den Kreuzzügen existierende neue Schusswaffentechnik des Bo-gens und der Armbrust. Die Ausbildung an den neuen Waffen erfolgte in diesen Schützengesellschaften.
Nur wenige Schützengesellschaften können ihr Gründungsdatum nachweisen. Aber im Laufe des 15. Jahrhunderts schossen sie wie Pilze aus dem Boden. Aus unserer näheren Umgebung seien genannt: Büderich 1424; Mehr 1484; Aldekerk 1407; Xanten 1393.

Lohsche Kompanie 1925, König Bernhard Meyboom

Die Bruderschaft war von Anfang an in das kirchliche Leben einbezogen. Stärker als es sich die Menschen unserer Tage vorstellen können, war das tägliche Leben im späten Mittelalter von christlichen Überzeugungen und kirchlichen Einflüssen geprägt. Daher bot sich für die einzelne Bruderschaft ein Schutzpatron in Gestalt eines Heiligen an. Die Lohsche Kompanie hat von alters her den Schutzpatron der Kirchengemeinde Bislich, den hl. Johannes. Die Kerksche hat als Schutzpatron die Muttergottes. Nach dem Zusammenschluss der beiden Kompanien am 30. Dezember 1933 wurde der hl. St. Sebastianus als gemeinsamer Schutzpatron gewählt.
Die verheirateten Mitglieder der einzelnen Kompanien gründeten die Barbara Kompanie. Die hl. Barbara ist auch die zweite Kirchenpatronin in Bislich.
Die anbrechende Neuzeit mit ihrer waffentechnischen Entwicklung und dem Entstehen großer Söldnerheere hat der militärischen Bedeutung der Schützenbruder-schaften alsbald Grenzen gesetzt. Zwar wurden die Schießübungen beibehalten; eine wirksame Verteidigungskraft war jedoch von einer dörflichen Schützenbruderschaft nicht zu erwarten.
Die vom Erzbischof und Kurfürst von Mainz gegebene Bruderschaftsordnung vom 20. Januar 1743 regelte die religiösen Pflichten der Schützenbrüder. Sie stellt die Pflicht zur Teilnahme am Gottesdienst, Predigt und Opfergang am Patronatstag, am Requiem und Totengeleit für einen verstorbenen Mitbruder fest. Zugleich bestimmte die Bruderschaftsordnung, dass nur Männer mit ordentlichem Lebenswandel in die Bruderschaft aufgenommen werden durften.
Die ebenfalls in der Bruderschaftsordnung von 1743 niedergelegten Regeln über den Vogelschuß und das Schützenfest vermitteln uns den Eindruck, dass die Bruderschaft und die Schützenvereine eine herausragende Rolle in der dörflichen Gemeinschaft gespielt haben.
Nachbarschaftliche Hilfe, gegenseitige Unterstützung der Schützenbrüder und Betreuung der Kranken waren die gesetzten Aufgaben. Bedenkt man, dass Hungersnöte; Seuchen und Krieg eine überwiegend arme Bevölkerung überzogen, die sich durch die Landwirtschaft meist kärglich ernährte, so hatte die Bruderschaft viele Pflichten.
Heinrich Boers verfasste 1974 einen Rückblick in den so bekannten Heimatblättern "Vergangenes aus Bislich und Diersfordt".
Hier ergründete er den Ursprung und die Entwicklung des Schützenwesens in unserer Gemeinde. Dies war nicht  leicht, denn nur spärlich ist das, was von den ersten Anfängen überliefert wurde.
Ein bestimmtes, fest fixiertes Gründungsdatum kann nicht genannt werden. Fest steht, das von alters her drei Kompanien in Bislich bestanden. Die Lohsche, die Kerksche und die Bergsche Kompanie. Letztere Kompanie, dies sei hier vorweggenommen, besteht nicht mehr. Ihre Tradition hat die St. Aloisius Schützenbru-derschaft Bergerfurth übernommen.
Die Gebiete der einzelnen Kompanien waren gegeneinander genau abgegrenzt. So bildete von jeher bis auf den heutigen Tag der Harsumer Graben die Grenze zwischen Lohsche und Kerksche Kompanie.
Das bisher älteste Dokument stammt aus dem Jahre 1503 und ist eine sogenannte "Behandigungsurkunde". Das entspricht rechtlich einem Pachtvertrag auf Lebenszeit. Das Kapitel in Xanten verpachtet hier ein Grundstück in Hiel (von der Ro-senallee ausgehend zum Rhein) an drei Personen zum Nutzen der St. Johannes Bruderschaft Bislich.
Eine weitere Urkunde aus dem Jahre 1573, ebenfalls im Xantener Archiv, räumt der Lohschen Kompanie ein Privileg auf Nutzung von Rheinwiesen ein, wofür sie als Gegenleistung  den Betrieb und die Sicherheit der Rheinfähre Bislich – Xanten, die damals am Fürstenberg lag, zu überwachen.
Sicherlich bestanden zu dieser Zeit auch schon die Kerksche und Bergsche Kompanie. Wie lange schon?  Die Vergangenheit hüllt sich in Schweigen.
Auch aus dem folgenden Jahrhundert liegen keinerlei Unterlagen vor. Erst um die Wende des 17. zum 18. Jahrhundert treten die Kompanien wieder in Erscheinung, und zwar mit wertvollen Silber und Königsplaketten.

Das älteste erhaltene Silber ist das Mittelstück der Königskette der Lohschen Kompanie aus dem Jahre 1697, es besteht aus dem Vogel mit Schild und Armbrust. Auf dem Schild ist der Apostel Johannes mit Kelch und Schlange darge-stellt, umrahmt von zwei Engeln mit barocken Verzierungen. Die Rückseite trägt die Aufschrift:
                       Jong-Geselle            A°1697           VAN LOE zu B
                                        

Das Mittelstück der Kerkschen Kompanie stammt aus dem Jahre 1730. Es stellt in künstlerisch wertvoller Arbeit die Muttergottes mit Jesuskind im Strahlenkranz auf der Mondsichel dar, flankiert von zwei Engeln und zu Häupten eine Muschel. Auf der Rückseite die Inschrift:

DER LIEVE VROUWE     COMPAGNIE ZU BISLICH     VANANNO 1730

Darunter hängt der in der Regel zur Königskette gehörende Vogel mit einem Ölzweig im Schnabel.
Im Laufe des 18. Jahrhunderts bis hinein ins 19. Jahrhundert mit Unterbrechungen während der Napoleonischen Zeit wurden von den jeweiligen Königen Plaketten an die Königsketten angeheftet. Der materielle Wert ist mittlerweile sehr hoch, aber weitaus größer und bedeutender ist der ideelle Wert des Königssilber. Die Betrachtung des Königssilber setzt uns zurück in längst vergangene Zeiten. Die Aufschriften und die dazugehörenden originellen Gravuren von alten Königen, sie erzählen jede einzelne eine Geschichte. Es ist eine silberne Chronik, ein Stück Familien und Heimatgeschichte.
Das nicht fortlaufend von jedem Jahr eine Plakette vorhanden ist, mag einmal daran liegen, das nicht feststeht, ob jedes Jahr ein König geschossen wurde. Da mit zunehmenden Plaketten die Ketten immer schwerer wurden, war es früher üblich einzelne Plaketten zusammenzuschmelzen und daraus ein neues Mittelstück für eine neue Kette zu fertigen. So geschehen bei einer Kette der Lohschen Kompanie. Ebenfalls opferte man das Silber zur Herstellung sakraler Gegenstände (Bergsche Kompanie 1868; 25 Silberplaketten für die Bislicher Monstranz und 35 Plaketten für einen silbervergoldeten Kelch sowie zwei Leuchter).
Mit dem Jahre 1821 war es plötzlich zugleich bei beiden Kompanien mit den Königsketten zu Ende, ein Grund ist heute dafür nicht bekannt. Erst um das Jahr 1900 hat man wieder Erkenntnisse über Aktivitäten. Zunächst die Lohsche und ab 1909 auch die Kerksche holten ihr Silber wieder hervor und Erinnerungen an alte Überlieferungen in der Bevölkerung wurde wieder wachgerufen.
In dieser Zeit fällt auch die Gründung des Allgemeinen Schützenverein Bislich. Eine Schar von Männern hat am 25. August 1867 unter Vorbehalt der Bezirksre-gierung in Düsseldorf den Verein gegründet.


Die Geschichte des Allgemeinen Schützenvereins wurde in vorbildlicher Weise vom Archivar und damaligen Ehrenbeirat Reinhard Johland der Nachwelt erhal-ten.
Wie schon erwähnt traten die drei Kompanien Mitte des 19. Jahrhunderts kaum noch in Erscheinung. Ihre ursprüngliche Aufgabe war durch die gesellschaftliche und soziale Entwicklung, der sie Jahrhunderte diente, gestört. Ein Armbrustschie-ßen mit Ausrufung eines Königs und anschließendem Umtrunk war das Gesche-hen der Junggesellen.
Das rief die schützenfreudigen aber verheirateten Männer 1867 auf den Plan, einen allgemeinen Schützenverein zu gründen, an dem jung und alt, gleich welchen Standes und Religion, verheiratet oder Junggeselle, teilhaben sollten. Sinn und Zweck des Vereins ist Einigkeit, Geselligkeit, Ordnung, Frohsinn und sich für Pflege, Heimat und Vaterland einzusetzen.

Der erste Präsident war 1867 Heinrich Terlinden. Da im damaligen "Deutschen Reich" zur Kaiserzeit der Ausdruck  "Präsident" den Behörden wohl suspekt war, wurde der Inhaber dieses Amtes von 1867 bis zum Ende des Kaiserreiches "Vereinsleiter" genannt.
Im Jahre 1882 wurde die erste Fahne geweiht. Die alte Fahne, noch heute erhalten, erhielt eine Fahnenstange, die auf der Drechselbank von Heinrich Eiting sen. angefertigt wurde. Die Vorderseite der Fahne wurde in Blau-Weiß (Kerksche Kompanie), die Rückseite Rot-Weiß (Lohsche Kompanie) gewirkt, um die Tradition und Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen.
Der Allgemeine Schützenverein Bislich wuchs zu einer stattlichen Größe. Es wurde mehr denn je ein Heimat- und Volksfest, von dem sich keine Familie ausschloss. Aber auch hier erlosch mit dem ersten Weltkrieg  1914/18 alles Vereinsleben.
Zahlreiche Schützen aus allen Vereinen ließen ihr Leben oder kamen schwer verwundet zurück.
Allmählich aber kehrte 1919 neues Leben ein. Unter Führung von Furtmann, Kock, Gerwers, Wikker, van Aaken, Johland und Wels scharten sich mehr als 200 Männer um die Fahne des Allgemeinen Schützenvereins und es wurde wieder ein Schützenfest gefeiert.
Nicht unerwähnt bleiben darf die Anschaffung einer neuen Schützenkette im Jahre 1953.
Alte Königssterne, der älteste ist von 1880, dazu gestiftete Plaketten und jährliche Bereicherungen ergaben bald eine Königskette, an der die jeweilige Majestät schwer zu tragen hat.
Das Hauptschild zeigt den Rheinstrom von der Rose bis zum Wolf, einschließlich der Präsidenten von der Gründung bis heute.
Das erste Fest der Lohschen Kompanie fand 1920 statt, die Kerksche folgte 1924.
Im Jahre 1929 erfolgte von diesen beiden Kompanien der Beitritt zur Erzbruderschaft vom Heiligen Sebastianus, in der sich im Februar 1928 unter Fürst Salm-Reifferscheidt und Pfarrer Dr. Louis die alten Bruderschaften, Garden und Gilden in Rheinland und Westfalen zusammengeschlossen hatten. Mit diesem Schritt waren die Kompanien aus den engeren Raum der Gemeinde herausgetreten, was sich außerordentlich belebend und befruchtend auf das Vereinsgeschehen auswirkte.
Aber trotzdem war es wirtschaftlich und politisch eine schwere Zeit. Der Chronist Heinrich Boers schrieb damals: "Das deutsche Volk durchlebt eine schwere Zeit. Auch in unser Dorf sind die Wellen der Wirtschaftsnot gedrungen und haben auch manchen aus der Kerkschen Kompanie erfasst. Arbeitslosigkeit ist die traurigste Erscheinung der Zeit".
Eine sehr erfreuliche Erscheinung dieser Jahre ist das allmähliche Zusammenrücken der beiden Kompanien. Ganz so friedlich ging es aber nicht dabei zu. Nach zum Teil heftigen Auseinandersetzungen  kam schließlich der Zusammenschluss beider Kompanien am 30.Dezember 1933 zustande, und zwar in der St. Sebastianus Schützenbruderschaft.

Bruderschaft vor dem Krieg

Der Zusammenschluss konnte nur erreicht werden durch die ausdrückliche Zusicherung eines Statuts, das heute noch seine völlige Gültigkeit hat: "Die Selbstständigkeit jeder Kompanie bleibt möglichst gewahrt, insbesondere bleiben die Vermögenswerte der einzelnen Kompanien deren Eigentum".
Die bis dahin als sogenannte "Inaktive" in den Kompanien geführten verheiraten Männer wurden in die neugegründete Barbarakompanie zusammengefasst. Aber auch diese Zeit war nicht ohne Probleme. Schikanöse und willkürliche Maßnah-men und Verbote die gipfelten in der zeitweisen Beschlagnahme von Gesamtvermögen, Kassenbestand, Fahnen und Silber, konnten die Schützenbrüder nicht entmutigen. Das Gegenteil war der Fall, die Kompanien und mit ihnen die ganze Bevölkerung wuchs zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammen. Das kam besonders bei dem ersten gemeinsamen Schützenfest 1934 zum Ausdruck, mit dem ein Bundesfest der Bruderschaften der Kreise Rees und Moers verbunden war. 22 Bruderschaften waren zu Gast. Für Bislich ein einmaliges Schauspiel, Behörden und Parteien waren dazu natürlich nicht erschienen.

1934 war auch für die Lohsche Kompanie ein bedeutendes Jahr. Eine neue Fahne wurde geweiht. Wilhelm Meyboom stiftete das Mittelstück einer neuen Kette der Lohschen Kompanie mit Darstellung des hl. Johannes und Bild des Hofes. In der Umschrift wurde auch das Ereignis des Jahres festgehalten: "Loh’sche St. Johan-nes Kompanie – Im Jahre der Vereinigung 1934".
1936 wurde das letzte Fest vor dem 2.Weltkrieg gefeiert. Es mussten allerdings mehr als zehn Jahre ins Land gehen, bevor die Könige dieses Jahres sich in den silbernen Analen der Bruderschaft verewigen konnten:
Sie taten es mit einer großen Plakette, die die plastische Figur der heiligen Barbara zeigt. Die Umschrift lautet: "1936 – 1947 Bislich St. Barbara Kompanie. Aus alter Wurzel neue Kraft". An den Seiten die Namen; König Alois Hauser – Bauer; Vizekönig Fritz Rabeling.

Diese Plakette bildet heute das Mittelstück der Königskette der Barbara Kompanie.

Im Jahre 1937 musste sich auch der Allgemeine Schützenverein auf Druck der NSDAP auflösen.
Schon 1945 wurde wieder ein Nikolauszug veranstaltet. Die unter englischer Besatzung amtierenden stellten Gebäck zur Verteilung an die Kinder zu Verfügung, was in der Notzeit etwas ganz besonderes war und natürlich bei der Jugend große Freude auslöste.
Im Jahre 1946 wurde sogar schon wieder Kirmes gefeiert und schließlich 1947 war es dann soweit, das erstmalig wieder ein Schützenfest aufgezogen werden konnte.
Mit Genehmigung des britischen Kreiskommandanten konnte der Allgemeine Schützenverein neu ins Leben gerufen werden und feierte ab 1950 regelmäßig sein Schützenfest. Nicht unerwähnt bleiben darf die Anschaffung einer neuen Schützenkette durch den Allgemeinen Schützenverein im Jahre 1953. Alte Königssterne, der älteste ist von 1880, dazu gestiftete Plaketten und jährliche Bereicherungen ergaben bald eine Königskette, an der die jeweilige Majestät schwer zu tragen hat.

Das Hauptschild zeigt den Rheinstrom von der Rose bis zum Wolf, einschließlich der Präsidenten von der Gründung bis heute.
Die Lohsche Kompanie führte erstmalig 1961 einen Biwak durch, der heute auch fester Bestandteil des Vereinslebens geworden ist.
Es würde zu weit führen, wollte man das ganze Geschehen seit dem Kriege bis in die heutige Zeit im Einzelnen schildern. Man müsste von glänzenden Schützenfesten sprechen, besonders vom Bundesfest 1952, aus deren Anlass eine ganze Heimatwoche einschließlich der Glockenaktion und damit verbundenen Heimat- und Theaterabenden eine ganze Gemeinde in Atem hielt.
Jede einzelne Fahne erzählt ihre Geschichte, nicht nur das Jahr der Fahnenweihe sondern auch die mit vielen silbernen Plaketten geschmückten Fahnenstangen sind Zeugnis lebendigen Lebens und erlebter Dorfgemeinschaft.
Die Einführung des Fahnenschwenkens, die Gründung der Jungschützen und die besonders erfolgreiche und sehr rege Schießsportgruppe sind zu erwähnen , eben-so wie die vielen ehemals aktiven Schützenbrüder, deren Gedenken wir in Ehren halten.

Wir können daher abschließend feststellen, dass die Schützengemeinschaft in Bislich, bestehend und hervorgegangen aus der St. Sebastianus Bruderschaft und dem Allgemeinen Schützenverein, über Jahrzehnte und Jahrhunderte lang das kulturelle und soziale Leben im Dorfe entscheidend bestimmt hat. Unsere Verpflichtung besteht darin, diese Traditionen als ein Stück Heimat und Brauchtum zu pflegen und zu bewahren.

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